Bürgermeisterwahl in 2018

Lokalpolitik

Wie können die Wähler bei der Bürgermeisterwahl mit nur einem Kandidaten abstimmen?


Antwort: Das ist eindeutig vom Gesetz geregelt. Auf dem Stimmzettel ist entweder Ja (= zufrieden) oder Nein (= unzufrieden) anzukreuzen. Wer mehr kennzeichnet, macht den Stimmzettel wie üblich ungültig. Enthaltungen sind nicht möglich.

Was heißt das für den Kandidaten? Wann wäre der Kandidat gewählt, unter welchen Umständen nicht?


Antwort: Der Bewerber braucht 50 Prozent der abgegebenen Stimmen plus eine weitere Stimme. Dann hat er die Mehrheit.

Was passiert, wenn eine Mehrheit mit Nein stimmt?


Antwort: Auch das ist klar geregelt: Dann geht das gesamte Prozedere erneut los. Das heißt, es gibt eine Wiederholungswahl, zu der der Wahlleiter erneut aufruft. Die gesetzliche Vorbereitungszeit beträgt mindestens 90 Tage.

Also könnten wieder neue Wahlvorschläge eingereicht werden?


Antwort: Ja, alles beginnt von vorne. Wie jetzt auch, würde nach der Frist für die Einreichung der Wahlvorschläge der Wahlausschuss zusammentreten und prüfen, ob die Vorschläge korrekt sind.


Fazit, wer den Kandidaten wählen will, oder auch nicht, muss hin.

 
 

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